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Treffen der Geistlichen Gemeinschaften mit Papst
Benedikt XVI.
Der Papst hatte zum diesjährigen Pfingstfest die Neuen Geistlichen Gemeinschaften
und Kirchlichen Bewegungen nach Rom eingeladen. Etwa 120 Gemeinschaften nahmen
daran teil. Dem Gebetstreffen mit dem Papst auf dem Petersplatz ging ein Internationaler
Kongreß in Rocca di Papa voraus. Der Präsident des Päpstlichen
Rates für die Laien, Erzbischof Stanislaw Rylko, erklärte, daß
der Papst schon als Kardinal die Bedeutung der geistlichen Bewegungen als "Kreative
Minderheiten" hervorgehoben und grundlegend zu ihrer theologischen Definition
beigetragen habe. Beim Weltjugendtag in Köln 2005 habe er ausdrücklich
den Beitrag dieser Gemeinschaften für das kirchliche Leben gewürdigt.
Der Kongreß stand unter dem Motto: "Die Schönheit, Christ zu
sein, und die Freude, es anderen mitzuteilen." Vor allem fiel auf, daß
überwiegend jugendliche Teilnehmer diese Laienbewegungen als begeisterte
Mitglieder tragen. Der deutsche Bischof Josef Clemens, Sekretär des Päpstlichen
Rates für die Laien, begrüßte die Teilnehmer, die vom Petersplatz
aus die gesamte Via della Conciliazione bis zur Engelsburg füllten.
Der Papst hob in seiner Ansprache die große Verantwortung der Christen
in der heutigen Welt hervor. Leben, Freiheit, Einheit und Mitverantwortung waren
die Hauptpunkte seiner Ausführungen. Zur Zeit seien vielfältige Formen
eines Mißbrauchs der Erde zu beobachten. Wer aber an den Geist Gottes
als Schöpfer der Welt glaube, könne die Welt nicht nach eigenem Belieben
gebrauchen und mißbrauchen. Die Schöpfung sei ein Geschenk, das dem
Menschen nicht zur Zerstörung anvertraut sei, sondern damit sie ein 'Garten
Gottes' und so ein 'Garten des Menschen' werde. Der Papst warnte dann vor einer
eigensüchtigen Lebensgestaltung. "Wo man sich das Leben nur aneignet,
statt es zu schenken, da ist auch das Leben der anderen in Gefahr. So droht
das ungeborene Leben ausgeschlossen zu werden, weil es als Einschränkung
des eigenen Lebens erscheint", sagte der Papst. Er rief die kirchlichen
Bewegungen und Gemeinschaften auf, zum Aufbau der einen Kirche beizutragen.
Er vertraute ihnen die Aufgabe an, Christus in unserer heutigen Zeit treu nachzufolgen
und so missionarisches Beispiel in einer säkularisierten Welt zu geben.
Der 'Osservatore Romano' nannte den Papst den "Petrus unserer Zeit".
"Auf Fels bauen bedeutet, auf Christus und mit Christus bauen", so
betonte der Papst vor den Jugendlichen in Krakau.
Wir als 'Bruderschaft' in unserer katholischen Kirche haben als unsere Schutzpatrone
die beiden Apostel des Anfangs, Petrus und Paulus. Geben wir in unserer Umgebung
Zeugnis von unserem festen Glauben, von unserer Treue zur Kirche Christi und
zum Nachfolger des hl. Petrus, und von unserer Spiritualität des Gebetes
und der eucharistischen Anbetung. Geistliche Gemeinschaft stärkt in den
Sorgen des Alltags, bei Krankheit, Problemen in der Familie und im Beruf. Das
Gebet für einander schweißt uns zusammen.
Wichtige Information:
Es sind aufschlußreiche Bücher erschienen, die die Lügen und
Falschdarstellungen des Buches von Dan Brown und den danach gedrehten Film "Sakrileg
- Der Da Vinci Code" aufdecken. Man könnte sagen, daß ein solch
unhistorisches stümperhaftes Machwerk keiner Aufmerksamkeit von redlich
denkenden Menschen wert ist. Aber unsere unkritische Öffentlichkeit - und
das muß uns erstaunen lassen - hält diese Lügen für Wahrheit,
den Roman für historische Tatsache und die beleidigenden Äußerungen
über die heutige Priester- und Laien-Gemeinschaft 'Opus Dei' als willkommene
Aufklärung.
Das Buch und der Film 'Sakrileg' sind reine Phantasie und mit beabsichtigte
böswillige Träumerei, der von Historikern und Theologen, aber auch
von allen Menschen mit klarem Verstand widersprochen werden muß.
"Man kann die Geschichte des Christentums verfälschen ohne den geringsten
Respekt für geschichtliche Ethik - von religiösem Respekt will ich
erst gar nicht reden. Alles, was in Da Vinci Code steht, ist wirklich ohne jede
reale Grundlage. Deshalb ist diese Veröffentlichung eine Verleumdung der
Kirche, die nur darauf angelegt ist, die Kirche in Mißkredit zu bringen"
(Amato in 'Radio Vatikan'). Das Betrügerische ist daran, daß Dan
Brown vorgibt, es handele sich um neue wissenschaftlich belegbare Erkenntnisse.
Man will absichtlich die Menschen irreführen und die Glaubwürdigkeit
des Neuen Testamentes und damit der christlichen Religion bestreiten.
Die wissenschaftlichen Ausführungen der unten angegebenen Bücher und
der Internet-Seiten können aber jeden Christen befähigen, im Glaubensgespräch
Position zu beziehen. So kann der abenteuerliche Versuch des Romans, das Christentum
zu bekämpfen und den Glauben zu zerstören, zu einer großen Chance
der Neu-Evangelisierung werden. Fangen wir heute damit an.
Bücher:
Alexander Schick, Das wahre Sakrileg - Die verborgenen Hintergründe des
Da-Vinci-Codes
Darrell L. Bock, Die Sakrileg-Verschwörung. Fakten und Hintergründe
zum Roman
von Dan Brown, Brunnen Verlag ISBH 3-7655-1926-X,
160 Seiten, 12,95 Euro
Informative Internet-Seiten:
www.sakrileg-betrug.de
www.theology.de/sakrileg.htm
www.jesus.ch/sakrileg
www.karl-leisner-jugend.de/Sakrileg.htm
www.opusdei.de
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